Trockenwände müssen verspachtelt werden (Teil 1)

Was genau ist Trockenbau? Nun, hierbei wird ein Ständerwerk errichtet, welches aus Holz, Stein oder Metall sein kann. Mit Gipsplatten können in sehr kurzer Zeit sehr vielen Trockenwände aufgestellt werden. Das Gute daran ist, dass es keinerlei Wartezeit gibt, die mit Trockenzeit oder Mörtelmischen zu tun haben.

Was gilt es zu beachten, wenn Trockenwände aufgestellt werden?

insulation-978999_640(1)Zunächst muss einmal gesagt werden, dass Trockenwände als „leichte Trennwände“ eingestuft werden. Dadurch entfällt das Erbringen einer Statik, wie sie bei einer Steinwand nötig wäre. Somit kann jeder Heimwerker, der eine Trockenwand plant, sein Vorhaben auch sofort umsetzen. Ist die Wand erst einmal aufgestellt, beginnt die eigentliche Arbeit. Denn die einzelnen Platten wollen miteinander verspachtelt werden.

Das bedeutet, dass alle Fugen, die sich zwischen den Platten ergeben, mit Spachtelmasse verschlossen und später abgeschliffen werden müssen. Erst durch die Spachtelmasse kann man die Gipsplatten zu einer festen Gesamtheit. So ist es möglich, dass sie den raumklimatischen Veränderungen der Räume standhalten kann.

Für gewöhnlich wird mit zwei unterschiedlichen Spachtelmassen gearbeitet. Die erste Spachtelmasse, „Uniflott“, wird mit Wasser angemischt. Sie wird für die ersten groben Arbeiten eingesetzt. Mit „Uniflott Finish“ werden die abschließenden Feinarbeiten verrichtet. Wichtig ist, dass zwischen den einzelnen Arbeitsgängen die Trocknungszeit von mindestens 60 Minuten eingehalten wird. Ebenso wichtig ist das saubere Abschleifen von Unregelmäßigkeiten. Eine sehr staubige Angelegenheit.

Das richtige Werkzeug zum guten und schnellen Verspachteln

Große Flächen zu verspachteln ist zwar nicht schwierig, kann mit dem richtigen Werkzeug aber viel schneller fertiggestellt werden. Wichtig ist, den Untergrund zuvor mit Tiefengrund großzügig zu bestreichen. So hält die Spachtelmasse besser. Zunächst wird mit der Kelle gearbeitet. Kommt es nach dem ersten Arbeitsgang zu großen Überständen, sollten diese zunächst mit der Kelle abgeschlagen werden. Danach empfiehlt es sich, Schleifgitter, die es in jedem Baumarkt gibt, für den Feinschliff zu verwenden. Denn reguläres Schleifpapier braucht sich sehr schnell auf, da es mit dem Staub zugesetzt wird.

ACHTUNG: Schnellbauschrauben, die nicht vollständig in der Gipsplatte versenkt sind, müssen unbedingt vor dem ersten Arbeitsgang nachgezogen werden. Man würde nicht nur beim Spachteln daran hängen bleiben, sondern auch beim Spachteln. Letztlich ist es wichtig, eine glatte Oberfläche zu schaffen. Nur so kann die Tapete oder die Farbe später gut aufgebracht werden.

Das Spachteln selber ist keine schwierige Aufgabe, das Schleifen auch nicht. Jedoch ist letzteres eine sehr schmutzige Angelegenheit. Empfindliche Personen sollten deshalb unbedingt zu einem Mundschutz greifen, damit sie keine Atemprobleme bekommen. Sicher ist sicher!